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HolzauswahlHolzauswahl

Im Orgelbau werden viele natürliche Materialien verwendet, von denen Holz den größten Anteil bildet.

Auf dem freien Markt Holz zu beziehen ist heutzutage kein Problem mehr, handelt es sich doch um einen nachwachsenden Rohstoff mit dem gute Renditen erwirtschaftet werden.
Für uns Instrumentenbauer ist das Problem, dass Holz nicht gleich Holz ist. Die für uns wichtigen Kriterien Herkunft, Wachstum, Einschlagzeit, Einschnitttechniken und Lagerzeit sind auf dem normalen Markt selten detailliert belegt und somit für uns nicht nachvollziehbar.

Ich hatte das große Glück, zum Anfang meiner Lehrzeit von einem sehr gutem Tischler-und Stellmachermeister gründlich in die Materie eingeführt zu werden. Im jugendlichem Alter begann ich selbst Obstholz zu schlagen und habe so meine ersten Erfahrungen gesammelt. Bei der Gründung meines Orgelbaubetriebes war es für mich selbstverständlich, dass ich mich um die Holzauswahl kümmere. Den größten Anteil des bei uns verwendeten Holzes suchen und schlagen wir mit Hilfe eines erfahrenden Holzwirtes mittlerweile selbst ein.

So wie Früchte nicht geerntet werden können wenn sie benötigt werden, verhält es sich auch mit dem Holz. Je nach Bestimmung und Verwendung gibt es unterschiedliche Erntezeiten, beim Schlagen des Holzes richten wir uns nach dem Mondkalender. Nach dem Schlagen bleibt der gesamte Stamm für ein Jahr liegen, danach wird er mit einem Mobilgatter Brett für Brett aufgeschnitten und für einige Jahre an der Luft getrocknet.

 

 

Das Einschlagen von Traubeneichen

Einschlagbeginn: 21.12.1999   11.03 Uhr     Forst Burgdorfer Holz

Das Einschneiden im Frühjahr 2000

Pressebericht

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