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Suderbruch   

W. Furtwängler 1854  I/P/11

 

Ev.-luth. St. Katharinen-Kirche

Mechanische Spiel- und Registertraktur

Hauptwerk C-f'''

Pedal C-c’

Nebenzüge

Bordun 16’

Subbass 16’

Pedalkoppel, mit eigenen Ventilen

Prinzipal 8’

Octavbass 8’

 

Gedact 8’

 

 

Salicional 8’

 

 

Octav 4’

 

 

Gedactflöte 4’

 

 

Quinte 3’

 

 

Octav 2’

 

 

Tertia 1 3/5’

 

 



Historie


1854   Neubau durch Furtwängler aus Eltze

1939   Umbau durch die Firma Paul Ott

1983   Reparatur durch M. Haspelmath

 

Restaurierung


Die Metallpfeifen wurden die von Furtwängler üblichen, mit Zink gehärteten bleihaltigen Legierungen verwendet. Da sich Zink und Blei nicht dauerhaft verbinden, entstehen Blasen, an den Pfeifenmündungen zersetzt sich das Material. Ein Hornstimmen ist nicht mehr möglich ohne das Material weiter zu zerstören.
Um hier Abhilfe zu schaffen wurden alle Pfeifen etwas abgeschnitten und mit einer weichen Legierung angelängt.
Große Pfeifen erhielten neue Stimmringe die mit Lederdichtungen fest aufgepasst wurden.
Der gesamte Salicional und ca. 5% des Pfeifenwerkes waren zu stark zerstört, diese wurden neu angefertigt.

Die gesamte Windanlage wurde restauriert und wieder in Funktion gebracht, so dass eine Nutzung per Schöpfanlage oder Motor möglich ist.

Windladen, Spiel- und Registermechaniken erhielten die üblichen restaurativen Maßnahmen um langfristig ein störungsfreies Orgelspiel zu gewährleisten.

Nach Klangstudien an Vergleichinstrumenten und den noch vorhanden Klangparametern wurde die alte Intonation angelegt.

 

Einige Bilder während den Arbeiten

 

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